Kommt mit nach...

February 16, 2020

 

 

 

Fuerteventura

Fuerteventura gehört als zweitgrößte Insel zu den Kanaren, die vom atlantischen Ozean umgeben sind. Die spanische Provinz Las Palmas setzt sich durch die angrenzenden Inseln Teneriffa, Lanzarote und auch Gran Canaria zusammen. Diese Gruppierung grenzt an Fuerteventura, die Insel des „ewigen Frühling“, wie sie oftmals auch genannt wird. Dieser Name passt wie die Faust aufs Auge, denn ebenso spiegelt sich im Namen das Klima wider. Es herrschen milde Temperaturen und nur sehr wenige Regentage.

Apropos Klima, die sogenannten Passatwinde herrschen von Mai bis September. Über eine warme milde Brise kann man sich aber auch so freuen, durch die Nähe zur afrikanischen Küste, liegt Marokko gerade mal 120 Kilometer entfernt. Diese Art von Wind nennt sich Calima und sorgt für lange warme Nächte und manchmal leicht verhangene Sonnenuntergänge. Die Sonneneinstrahlung ist das ganze Jahr über  nicht zu unterschätzen, ich rate zu hohem Lichtschutzfaktor ;)

 

Fuerte ist die älteste Insel der Kanaren und ist vor etwa 20,6 Millionen Jahren aus vulkanischem Ursprung entstanden und daher auch eher karg.

Die Insel lässt sich geografisch gut in die Himmelsrichtungen unterteilen, ihre Hauptstadt ist Puerto del Rosario, dort befindet sich auch der Flughafen.

Für alle Shopping interessierten, hier werdet ihr am ehesten im in der Mall fündig. Etwa zehn Minuten vom Flughafen entfernt liegt Caleta de Fuste,         ein kleines Örtchen mit schnuckeligem Hafen, einer Seehundstation und weiteren Wassersportangeboten. 

 

 

 

Mit dem Auto sind es dann ca. 30 Minuten mit dem Auto zu

den Wanderdünen  von Corralejo (Parque Natural de Corralejo),

sie befinden sich im Nordosten. Womit  wir auch schon bei einer beinahe essentiellen Sache sind, sich ein Auto zu mieten ist absolut empfehlenswert. Im Innren der Insel stehen zwar Busse zur Verfügung, allerdings fahren diese, ich nenne es mal unregelmäßig.

 

Wenn man sich nun schon mal im Norden der Insel befindet, eignet sich der kleine Hafen (Puerto de Corralejo) optimal um einen kleinen Abstecher auf die kleine Insel Isla de Lobos (Insel der Wölfe)  zu machen.                  

Die Überfahrt kostet Hin- und Zurück 15 Euro pro Person, mit etwas Glück erwischt ihr eine Fähre mit Glasboden, was auf jeden Fall ein Highlight ist. Die Wolfsinsel ist eher eine einsame Insel ohne Bewohner, auf der man ganz ungestört am Strand liegen kann oder doch dem einzigen Restaurant der Insel einen Besuch abstattet. Dort angekommen trifft man nicht etwa auf Wölfe, sondern auf hippe Surfer oder musizierende Einheimische. 

 

 

 

 

Zurück auf dem Festland angekommen gebe ich euch noch einen Tipp, für alle die gerne feiern gehen – auf zum Waikiki Beach Club. Super spanische Musik und coole Leute, aber eine Sache ist ganz entscheidend, das Nachleben beginnt  frühestens um 01:00 Uhr nachts!

Über gute Unterkünfte müsst ihr euch generell keine großen Gedanken machen, über Airbnb ist eigentlich immer etwas Schönes in jedem Budget dabei.

 

Im Herzen der Insel versteckt sich ein kleines Bergdorf, mit dem verträumten Namen  Betancuria.

Den Mittelpunkt bildet die kleine historische Kirche, alle kleinen Wege führen letztendlich zu ihr zurück, vorbei an bunten Blumenarrangements - und nicht zu vergessend - den vielen Kakteen.

 

 

Doch schon auf dem Weg dorthin kann man nicht nur die Aussicht auf der ca. 45 minütigen Fahrt genießen, sondern kommt unweigerlich an den Bronzestatuen Mirador de Guise y Ayose vorbei, den gleichnamigen Königen die  jeweils einen Landesteil vor der Eroberung 1402 regierten. Ein cooler Fotohotspot auf die nördliche Hälfte Fuertes, bevor man sich im Anschluss eines der süßen Cafés in Betancuria aussuchen muss um zu entspannen.

 

 

 

 

 

 

 

Richtung Süden macht der schmalsten Punkt von Fuerte Istmo de la Pared aus,  mit gerade mal fünf Kilometern Breite teilt sich die Insel in den nördlichen Teil Maxorata, den der ursprünglichen Inselbewohner (Majoreros), und die südliche Halbinsel Jandia. Um nochmal auf La Pared zurückzukommen, nicht nur der perfekte Ort zum Surfen, sondern auch um absolut malerisch Sonnenuntergänge bewundern zu können. Es wundert also nicht wenn man hier Zeuge eines Heiratsantrags wird.  

 

Etwa 12 Kilometer gegenüber von La Pared liegt der Oasis Park, eine Art Zoo wo man beispielsweise die Gelegenheit bekommt, mit Seehunden zu schwimmen. 

Weiter Im Süden liegen die Städte Morro Jable und Jandia, damit auch keine Sonnenanbeter zu kurz kommt, kann ich auch als Naturspektakel den Strand Playa de Sotavento de Jandia empfehlen. Durch die Gezeiten bildet sich zur Ebbe eine einzigartige Landzunge auf der man entlang gehen kann.  

 

Jandia hat nicht nur einen kleinen Leuchtturm und einen schönen Strandabschnitt, sondern punktet auch mit der Möglichkeit von dort aus einen schönen Strandspaziergang nach Esquinzo oder anders herum zu machen. Hierbei ganz wichtig – auf die Zeiten von Ebbe und Flut achten!

Der Spaziergang dauert ca. 1,5 Stunden, also nehmt euch gerne noch ein Getränk mit auf den Weg und genießt es. Als kleiner Geheimtipp ist es besonders schön von Esquinzo in den Sonnenuntergang Richtung Jandia zu laufen, wer diesen Tipp befolgt wird schnell merken was das Ganze mit ein bisschen Glück so besonders macht…  

 

 

Was das Nachtleben angeht, mischen sich Touris im Tortuga unter die Locals, typisch spanische Musik trifft hier auf aktuelle Remixe und lässt einen auf jeden  Fall bis in die Morgenstunden durchtanzen. 

Auch der Strand von Esquinzo oder Butihondo (Pajara) laden zum Verweilen ein, Steinkreise bieten genügend Windschutz, genauso wie Privatsphäre.

 

 

 

 

Hier ist es auch möglich seinen Camper Van abzustellen  und quasi direkt ins Meer zu springen.

 

 

 

 

Für eine Stärkung ist natürlich auch gesorgt,

die Caretta Beach Bar liegt nicht nur direkt am Strand, sondern überzeugt mit Livemusik und natürlich leckerem Essen. Besonders zu empfehlen sind die kleinen Aioli Brote und Pasta mit Garnelen. 

 

 

 

 

Zum Abschluss noch ein paar Zeilen zu Morro Jable, an der Südküste. Hier kann man schön durch die Altstadt bummeln und den Schiffen beim An- und Ablegen zusehen. Im Übrigen kannst du hier auch ganz easy nach Gran Canaria rüber schippern.

Also zusammenfassend: Ich finde die Insel hat ihren ganz eigenen Charme, es gibt noch viel mehr zu entdecken, als ich es in zehn Tagen geschafft habe. Generell denke ich, ist es schön ca. eine Woche Aufenthalt auf der Insel zu kalkulieren.

Eines ist gewiss: Bereits verloren hat man, wenn man sich an das klare türkisfarbene Wasser gewöhnt hat. Denn genau dem kann man nun wirklich nicht mehr entkommen, Fuerteventura macht es einem leicht sich zu verlieben und einfach treiben zu lassen. Denn egal ob chillig am Strand, actionreich in den Bergen oder generell beim Roadtrip, sich zu entspannen und zu genießen funktioniert hier auf jeden Fall! 

 

 

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

UPCOMING EVENTS: 

Ihr habt Lust bei uns mitzumachen und eine Sonntagskolumne oder einen Artikel zu schreiben , kommt vorbei!

 

FOLGE DER KSZ: 

  • Black Facebook Icon
  • Black Twitter Icon
  • Black YouTube Icon

RECENT POSTS: 

Please reload

Die Kölner Studierenden-zeitung erscheint einmal im Semester mit einer Auflage von 9.600 Exemplaren und behandelt Themen rund um den Campus: Ob Hochschul- oder Stadtpolitik, Kunst und Kultur sowie aktuell relevante Gesellschaftsthemen.

Die KSZ wird von jungen engagierten Menschen in Teamarbeit realisiert. Bei uns arbeiten angehende Medienwissenschaftler*innen, Mediziner*innen, Jurist*innen und Designer*innen sowie Schüler*innen und Absolvent*innen der Kölner Journalistenschule.